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18. Okt. 2026

Die Jagd der ICE in Houston wirft neue Fragen auf, nachdem Familie sagt, Zielperson sei vor Jahren gestorben

Ein Bauarbeiter liegt weiterhin im Krankenhaus, nachdem ihn ein ICE-Fahrzeug in Houston angefahren hat. Aktivisten und lokale Behörden sagen, die Beweise widersprächen der Darstellung der Behörde und würfen die Frage auf, ob die Einsatzkräfte ihre Zielperson überprüft hatten.

Eine Verfolgungsfahrt eines ICE-Fahrzeugs in Houston ist zu einem Test dafür geworden, ob die Einwanderungsbehörden eine grundlegende Frage beantworten können: Wen genau verfolgten die Einsatzkräfte? Ein Bauarbeiter erlitt schwere Beinverletzungen, während die Familie der mutmaßlichen Zielperson sagt, dieser Mann sei vor Jahren gestorben.

Laut der von der liberalen Perspektive angeführten Berichterstattung wurde Miguel Parra Hernandez, 48, am 10. Oktober angefahren und liegt weiterhin mit mehreren Knochenbrüchen im Krankenhaus. Einwanderungsaktivisten sagen, ICE habe als Zielperson Jose Mendoza-Cervantes identifiziert, doch die Staatsanwaltschaft von Harris County erklärte, er habe sich nicht in Parra Hernandez’ Fahrzeug befunden.

Im Mittelpunkt des Streits stehen sowohl die Identität als auch das Vorgehen. ICE erklärte, die Einsatzkräfte hätten den Verdächtigen in das Fahrzeug steigen sehen, während von Staatsanwälten ausgewertete Überwachungsaufnahmen Berichten zufolge einen schwarzen SUV zeigen, der über einen Mittelstreifen auf einen fliehenden Mann zufährt. Das Video zeigt den Aufprall nicht direkt, platziert das Fahrzeug jedoch wenige Zentimeter von dem Mann entfernt, bevor dieser am Boden zu liegen scheint. Die Staatsanwaltschaft prüft strafrechtliche Anklagen gegen den Fahrer.

Die Familie eines anderen verstorbenen Mannes, Jose Hector Jimenez, sagt, ICE habe Jimenez’ Bild veröffentlicht und ihn dabei als Mendoza-Cervantes identifiziert. Cesar Espinosa, Geschäftsführer von FIEL, bezeichnete die Darstellung der Behörde als Lüge, während die Abgeordnete Sylvia Garcia sagte, der Vorfall werfe Fragen dazu auf, ob die Einsatzkräfte Verdächtige überprüfen, bevor sie Menschenleben gefährden.

Der als konservativ gelistete Bericht bietet dieselbe grundlegende Einordnung – dass an der Verfolgungsfahrt ein Verdächtiger beteiligt war, der angeblich vor Jahren gestorben ist –, liefert jedoch keine zusätzliche Berichterstattung oder Verteidigung des Vorgehens von ICE. Dadurch bleibt die Erklärung der Behörde in den bereitgestellten Materialien weitgehend ungeprüft: ICE reagierte nicht auf Bitten um Stellungnahme, während der Anwalt und die Familie des verletzten Arbeiters seine Freilassung und humane Behandlung forderten.